Sawubona! Willkommen in Südafrika! |
Südafrikanische Impressionen ![]() |
Walrouten Es zählt zu den Wundern des Meeres, wenn Wale, diese tonnenschweren, riesigen Meeressäuger ihre Jungen gebären. Meist geschieht das in der Abgeschiedenheit der hohen See, nur hier und da in den seichteren Gewässern nahe einer Küste – dies jedoch selten nur für Menschen einsichtbar. |
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Kindergarten der Wale Südafrika allerdings bildet auch hier eine Ausnahme, da die Wale es vorziehen, zum Kalben die kalten Gewässer der Antarktis zugunsten der warmen Agulhas-Strömungen zu verlassen, um dann die Küste zwischen Kapstadt und Plettenberg Bay alljährlich von Mai bis in den frühen Oktober in einen Kindergarten der Wale zu verwandeln. Da lugen kleine Schwanzspitzen neben den mächtigen der Alten aus dem Wasser, und mit dem Prusten der Wasserfontainen hapert es hier und da noch. Doch bald schon gleiten die Körper der Neugeborenen ebenso sicher und majestätisch durchs Wasser wie die der Großen. |
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Get together Und auch sie lassen es sich gut gehen, scheinen sich am Widertreffen zu erfreuen, verständigen sich durch ihre „Gesänge“, die bis weit ins Land nachhallen, schwimmen in großen Schulen auf und ab und paaren sich erneut, bevor sie den Weg Richtung Süden wieder in Angriff nehmen. Man möge die an dieser Stelle möglicherweise leicht menschlich interpretierten Verhaltensweisen der Wale entschuldigen, doch wer je Zeuge dieses einmaligen Naturerlebnisses wurde, kann die Parallelen zu allseits bekannten Kinderstuben nicht vergessen. |
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Metropole der Wale Nun sind nicht nur die Gewässer Südafrikas das Paradies für die Wale und ihre sie begleitenden Delfine, Orcas, Walhaie und Haie, auch die Küstenformationen dieser Region sind ideal – zum Beobachten des regen Treibens im Meer. Die Stadt Hermanus liegt sozusagen im Zentrum dieser Region, mit perfekt geformten Felsen zum Draufstehen und Herunterschauen, mit schmalen Pfaden an den Klippen vorbei, mit zahlreichen anderen Aussichtspunkten und einem „Wal-Ausrufer“, dessen „Whale! Whale!“- Rufe in dieser Periode regelmäßig erschallen und die Menschen an das Ufer locken. Von hier aus und von der benachbarten Walker Bay mit dem Dörfchen Gansbaai als Mittelpunkt starten regelmäßig Motorboote oder gar Kanus in die Nähe der Wale, doch keine Sorge: Deren Radius wird peinlich beachtet. So stört man die Hünen nicht, kommt ihnen aber auch nicht ins Revier. |
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Komfortabel und bequem Derartige Exkursionen starten auch von Plettenberg Bay, hier jedoch mit großen, komfortablen Booten, die über Anleger betreten werden und so auch Kindern, älteren Menschen und Körperbehinderten die Möglichkeit bieten, dieses Naturschauspiel in Blickweite zu erleben. Und – in respektvoller Distanz überfliegen auch spezielle Flugzeuge das Geschehen, doch wird der Schutz der Wale, was deren Recht auf unbedingte Ruhe einschließt, auch hier konsequent umgesetzt. Nicht nur der Wale übrigens, es versteht sich, dass auch die Robben auf ihren Sandbänken in Ruhe gelassen und dass auch die Delfine, die Walhaie und natürlich die Haie nur aus weitem Abstand beobachtet werden. |
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Whale Hiking Trail Nun gibt es Zeitgenossen, die streiten, ob man von Land oder auf See bessere Aussichten auf die Marinen Riesensäuger plus Gefolge hat, doch während sie noch diskutieren, beantworten clevere Wanderer diese Frage schon von ihren Beobachtungsposten auf den Felsen der Potberg Mountains, genauer: aus dem De Hoop Nature Reserve. Dieses Naturreservat nahe Bredasdorp gilt als eines der unberührtesten Naturschutzgebiete nahe dem Küstenabschnitt. Ein fünftägiger Wanderweg durchzieht die Region zwischen Potberg und Koppie Alleen, und auf diesen 54 Kilometern ist nicht nur die Fynbos-Flora des Küstengebietes in unverfälschtem Artenreichtum zu erleben, auch kleine Antilopenarten kreuzen die Pfade, sprudelnde Bäche mit glasklarem Wasser gilt es zu durchwaten und steile Felsen zu bezwingen. |
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Und am Ende des Tages: Ab in den Pool! Es sind diese Felsen, die an einigen geradewegs Stellen ins Meer abfallen und von deren Vorsprüngen man den besten und nahesten Blick auf die Wale direkt vor sich hat. Oft halten sich mehr als fünfzig Wale im seichten Wasser der Buchten auf – um ungestört zu kalben. Und dieser Aussichtspunkte gibt es nicht nur einen – der Wal Wanderweg führt über die weitesten Strecken an der Küste entlang, ist unterschiedlich lang von Tag zu Tag und bietet dem müden Wanderer auch körperliche Entspannung über das Maß der Fitness hinaus: Rockpools, natürliche, von Felsen geformte Schwimmbäder, die sich mit jeder Flut neu auffüllen. |
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Alternativen In anderer Landschaft, aber dennoch faszinierend gestaltet sich das Beobachten der größten Säuger der Welt in ihrem Element vor Overberg beispielsweise. Oder am Stony Point nahe Bettys Bay, wo sich die Wale während ihres Aufenthaltes an der südafrikanischen Küste regelmäßig blicken lassen. Auch vor Onrus, und von dem Klippenpfad bei Kleinmond hat man einen fabelhaften Ausblick auf die oft nur 30 Meter entfernt schwimmenden Wale. Dies kann kein anderer Ort der Welt bieten! |
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