Wissenswertes für eine Reise nach Südafrika
A
AA Automobilklub
Im Notfall ist die AA (Automobile Association of South Africa) landesweit zu erreichen. Die allgemeine Notrufnummer (gebührenfrei) lautet: 0800 01 01 01, MAYDAY Ärztliche Notrufnummer (gebührenfrei): 0800033007. Informationen unter www.aasa.co.za / Tel.: 0027-11-799 1000, Fax: 0027-11-799 1960. Mitgliedern des ADAC wird auf Vorlage ihres Mitglieder-Ausweises kostenloses Kartenmaterial zur Verfügung gestellt.
Wie kann die AA ("Automobile Association" = das südafrikanische Gegenstück zum ADAC) kontaktiert werden? AA Kontaktnummern in Johannesburg: Tel.: 0027-11-799 1000, Fax: 0027-11-799 1960. Medizinische Notrufnummer der AA: 0800 033 007 (gebührenfrei). Infos unter: www.aasa.co.za.
Anreise Die Flugdauer von Deutschland nach Südafrika beträgt rund 11 Stunden. South African Airways fliegt täglich nonstop von Frankfurt nach Johannesburg. Weitere Nonstopverbindungen ab Deutschland bieten LTU und Lufthansa an. Andere Airlines offerieren Umsteigeverbindungen über ihre jeweiligen Heimatflughäfen nach Johannesburg und Kapstadt und Inlandsflüge nach Durban. Der Vorteil einer Reise nach Südafrika ist die fehlende Zeitverschiebung, daher droht auch kein Jetlag!
Aufenthaltsdauer/Einreise Kinder müssen einen eigenen Kinderausweis mit Lichtbild haben, um nach Südafrika einzureisen. Jedoch mindestens vorgeschrieben ist, dass die Kinder im Reisepass der Eltern eingetragen sind und durch ein Lichtbild kenntlich gemacht sind. Kinder sollten einen eigenen Ausweis mit Lichtbild haben, in dem mindesten noch 1 Seite frei ist. Sollte vor dem Abflug nicht mehr genügend Zeit sein, diesen zu beantragen, muss das Kind im Reisepass eines Elternteils mit Lichtbild erkenntlich sein (im Reisepass des Elternteils muss 1 freie Seite für das Kind sein). Der Reisepass muss 2 freie Seiten (Vorder- und Rückseite) für die Passkontrolle in Südafrika haben. Weitere Auskünfte erteilt die Südafrikanische Botschaft in Berlin, Tel. 030-220730, Fax 030-22073190, in der Schweiz in Bern, Tel. 031-44 20 11 und in Österreich in Wien, Tel. 02 22-32 64 93 11.
Ärztliche Versorgung
Da der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen die Destination Südafrika nicht einschließt, ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung vor Reisebeginn ratsam.
Apotheken In Südafrika heißen sie "Chemists" oder "Apteek" und verfügen in den Städten über einen Notdienst. Hier gibt es Medikamente zur Malaria-Prophylaxe ohne Rezept zu kaufen. Die meisten Apotheken sind gleichzeitig auch Drogerien.
B
Banken In den großen Banken werden Devisen und Reiseschecks getauscht. Zweigstellen südafrikanischer Banken sind in jeder größeren Stadt sowie an den internationalen Flughäfen zu finden, ebenso Geldautomaten. In den Großstädten halten auch verschiedene internationale Banken ihre Filialen. Die Öffnungszeiten sind in der Regel von Mo. - Fr. 9 bis 15.30 Uhr, Sa 8.30 bis 11 Uhr.
Behindertgerechte Reisen
In Südafrika gibt es nur beschränkt behindertengerechte Einrichtungen. Man sollte daher vor jeder Buchung genauestens bei den Hotels erfragen, welche Einrichtungen zur Verfügung stehen. Informationen über spezielle Einrichtungen und behindertengerechte Freizeitaktivitäten hält die Vereinigung für physisch Behinderte (Association for the Physically Disabled) bereit unter Tel: +27 11 646 8331. South African Airways bieten auf allen großen Flughäfen Passagierhilfen an.
Viele Hotels stellen entsprechende Einrichtungen zur Verfügung, ebenso wie die meisten Rastlager im Krüger Nationalpark. Bei größeren Mietwagenfirmen kann man auch Fahrzeuge mit behindertengerechter Ausstattungen mieten. Ein Handbuch mit einem Überblick aller Dienstleistungen für Sehbehinderte stellt der Südafrikanische Blindenrat (SA National Council for the Blind) unter der Tel. Nr. +27 12 346 1190 zur Verfügung.
Bevölkerung Die Südafrikaner bilden mit einem bunten Bevölkerungsgemisch eine so genannte „Rainbow Nation“, die sich aus ca. 43 Mio. Menschen zusammensetzt. 77 % davon sind Schwarzafrikaner, 10% Weiße, 9% Coloureds, 3% Asiaten.
Botschaft Deutschland: Botschaft der Republik Südafrika Tiergartenstr. 18, 10117 Berlin Tel.: +49 - 30 - 22 07 30, Fax: +49 - 30 - 22 07 31 90, www.suedafrika.org.za Generalkonsulat der Republik Südafrika Sendlinger-Tor-Platz 5 80336 München Tel.: +49 - 89 - 23 11 630, Fax: +49 - 89 - 23 11 63 63, E-mail:info@saconsulate.de
Österreich: Botschaft der Republik Südafrika, Sandgasse 33, 1190 Wien Tel.: +43 - 1 - 320 64 93, Fax: +43 - 1 - 320 64 93-51, E-mail: saembvie@aon.at, www.southafrican-embassy.at.
Schweiz: Botschaft der Republik Südafrika, Alpenstr. 29, 3000 Bern 6 Tel.: +43 31 350 1313, Fax: +43 31 350 1311
E
EC-Karte In Südafrika werden Master Card, Visa Card, American Express und Diners Club akzeptiert. Die EC-Karte kann nur zum Geldabheben bei einem automatischen Bankautomaten (ATM=Automatic Telling Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank in Südafrika hat ein diesbezügliches Abkommen mit Maestro oder Cirro (Entsprechende Etiketten sind auf den ATM`s angebracht). An Tankstellen kann nicht mit Kreditkarte, sondern nur mit Bargeld bezahlt werden.
Eisenbahn Generell muss zwischen dem staatlichen Schienenverkehr (Spoornet) und den Luxuszügen unterschieden werden. Der öffentliche Schienenverkehr entspricht nicht dem europäischen Standard. Es ist daher generell empfehlenswert 1. Klasse zu reisen, der Nahverkehr um Johannesburg sollte vermieden werden! Die Personenzüge verkehren zwischen den größeren Städten und haben Namen (Name-Trains). Eine Platzreservierung muss mind. 24 Stunden im Voraus gebucht werden. Spoornet bietet Bahnpässe sowie Kinder-, Studenten- und Seniorenermäßigungen. Der luxuriöse Blue Train verkehrt zwischen Pretoria/Johannesburg und Kapstadt, zwischen Pretoria und Nelspruit, zwischen Kapstadt und Port Elizabeth, sowie Pretoria und Victoria Falls/Zimbabwe. Rovos Rail bietet luxuriöse Dampflok-Safaris und Fahrten zwischen Pretoria und Kapstadt, Pretoria und Durban, Kapstadt und George, als auch Pretoria und Victoria Falls / Livingstone (Zambia) an. Ferner gibt es Sonderfahrten von Kapstadt nach Dar es Salam, von Pretoria nach Swakopmund; Golf Safaris, sowie eine „African Collage“ durch Südafrika. Mit dem Shongololo Safari Express, einem Hotelzug, begibt man sich auf eine Rundreise per Zug: zu Südafrikas Highlights von Johannesburg nach Kapstadt, auch in umgekehrter Richtung. Zudem werden Fahrten in nostalgischen Dampfloks angeboten.
Elektrizität Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt. Adapter (dreipolig) für Stecker sind nur vor Ort erhältlich.
F
Flughafentransfer Regelmäßigen Bustransport vom Flughafen zur Stadt gibt es an den Internationalen Flughäfen. An den meisten anderen Flughäfen stehen Taxis oder private Zubringerdienste zur Verfügung; größere Hotels bringen ihre Gäste meist mit einem Hotel Shuttle zum Flughafen. An allen Flughäfen ist mindestens eine Mietwagenfirma vertreten
Führerschein Für Südafrika wird ein internationaler Führerschein benötigt, allerdings gilt dieser nur in Zusammenhang mit dem nationalen Führerschein. Den Führerschein kann man bei der Führerscheinstelle beantragen. Für Österreicher empfehlen wir immer eine englische Übersetzung mitzuführen, welche der ÖAMTC (öst. Automobilclub) kurzfristig ausstellt.
G
Geld und Devisen
Münzen gibt es von der 1-Cent-Münze bis zum 5-Rand-Stück. Banknoten reichen vom Zehn-Rand bis zum Tausend-Rand-Schein.
Ein Rand entspricht etwa € 0,75. Der Wechselkurs ist für deutsche Urlauber ausgesprochen günstig. Es empfiehlt sich, Geld erst bei Ankunft in Südafrika am Flughafen zu tauschen. Zu jedem internationalen Flug sind hier alle Bankschalter geöffnet.
Beispiel: So kostet z.B. eine Tasse Kaffee etwa € 0,60, ein Essen in einem guten Restaurant ca. € 8,- , ein Liter Benzin etwa € 0,40. Das Land am Kap ist einzigartig in Sachen "Value for Money" (Preis/Leistungsverhältnis).
Geschäftszeiten Normale Geschäftszeiten sind von Montag bis Freitag von 09:00 - 17:00 und am Samstag von 09:00 - 13:00. Die meisten Shopping Center sind bis 17:00 an Samstagen und bis 15:00 an Sonntagen geöffnet. Unter der Woche kann man außerdem einen der zahlreichen Flohmärkte besuchen oder seinen Einkauf bei einem der vielen Straßenhändler erledigen.
Gesundheitsvorsorge Die Provinz Mpumalanga und der Norden von KwaZulu-Natal sind Malariagebiete. Eine entsprechende Vorsorge (Prophylaxe) ist zu empfehlen. Lassen Sie sich von einem Tropenmedizinischen Institut oder Ihrem Hausarzt beraten. In den Malariagebieten sollte wegen der Stechmücken auf Parfüm oder Rasierwasser verzichtet werden. Helle Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen schützt ebenfalls vor Mückenstichen. Unbedeckte Körperstellen mit Insektenschutzmittel einreiben. In einigen Gewässern im Norden und Osten des Landes besteht Bilharziose-Gefahr. Auf ein Bad in Flüssen und Seen sollte daher besser verzichtet werden. Das wachsende Vorkommen von Aids im südlichen Afrika mahnt zur Vorsicht bei möglichen Ansteckungen auch auf diesem Gebiet.
H
Haie Die südafrikanischen Gewässer sind sicher für Schwimmer und Wassersportler. Entlang der Küste KwaZulu-Natal sind die Hauptstrände mit Netzen gegen Haie geschützt und werden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang von speziell ausgebildeten Lebensrettern patrouilliert. Die Hauptstrände verfügen über Umkleidekabinen und Duschen sowie eine Vielzahl von Restaurants und Bars. Abgelegene Strände werden allerdings nicht bewacht.
Haustiere Bevor Haustiere ins Land gebracht werden können, muss ein Import Permit beantragt werden. Informationen gibt es bei: The Director of Veterinary Services, Private Bag X138, Pretoria 0001, Tel.: +27-12-319 6000, Fax: +27-12-329 8292
Heiraten Neben einem gültigen Pass wird gegebenenfalls eine Scheidungsurkunde oder, sollte der vorherige Ehepartner verstorben sein, eine Sterbeurkunde benötigt. Ist man jünger als 21 Jahre, braucht man eine spezielle elterliche Erlaubnis. Die Trauung wird auf Standesämtern ("Magistrates Office") vollzogen. Es gibt auch Veranstalter, die sich auf Honeymoons spezialisiert haben.
Hilfe für Behinderte
South African Airways stellt Hilfseinrichtungen für Passagiere an allen großen Flughäfen zur Verfügung. Viele Hotels und die meisten Camps im Krüger National Park bieten Einrichtungen für Behinderte. Rollstühle und andere Hilfsmittel sind in den meisten Städten zu leihen. Die größeren Autovermietungsfirmen können behindertengerechte Fahrzeuge bereitstellen. Ein Wegweiser für Sehbehinderte ist vom SA National Council for the Blind erhältlich. Tel.: +27-12-346 1190.
I
Inlandsflüge Mehrere Fluggesellschaften (South African Airways, Comair, Nationwide und die jeweiligen Tochter und Partnergesellschaften) sorgen für ein dichtes innersüdafrikanisches Flugnetz. Alle wichtigen Flughäfen werden mindestens einmal täglich angeflogen, von Johannesburg nach Durban stündlich. Der South African Explorer Airpass ist eine sehr empfehlenswerte Anschaffung, um kostengünstiger im Land und in den Nachbarstaaten zu fliegen. Er kann nur außerhalb Südafrikas erworben werden.
Internet Bis auf einige ganz kleine Ortschaften, sind alle Städte und Städtchen mit mindestens einem Internet-Café oder Cyber Shop ausgestattet. Der Zugang zum Internet/den E-Mails ist schnell, die Kosten für die Benutzung preiswert.
Immobilien
Das Interesse an Immobilien in Kapstadt Südafrika ist weiterhin ungebrochen. Nach jährlichen Wertzuwächsen von 16 bis 36 Prozent in den letzten 3 Jahren ist auch weiterhin mit einer Wertsteigerung zu rechnen. Die Rahmenbedingungen sind gleich bleibend gut und steigend durch die florierende Wirtschaftslage und auch die anstehende Fußball-WM in 2010.
Informationen zum Immobilienerwerb finden Sie bei www.southafrican-impressions.com.
J
Jagdwaffen In der Regel können Jagdwaffen vor Ort geliehen werden. Falls eigene Waffen mitgebracht werden ist folgendes zu beachten: persönliche Jagdwaffen und Munition dürfen zollfrei eingeführt werden und müssen bei Ein- und Ausreise deklariert werden. Bei der Einreise wird vom Zoll eine Einfuhrgenehmigung erteilt, vorausgesetzt, dass der Besucher den legalen Besitz der Waffe durch Waffenschein oder Waffenbesitzkarte nachweisen kann.
Die Waffe muss mit einer ins Metall eingestanzten Seriennummer des Herstellers versehen sein und mit den Eintragungen im Waffenschein bzw. in der Waffenbesitzkarte übereinstimmen. Die Einfuhrgenehmigung (Import permit) ist nach Ausstellung 180 Tage gültig. Die Waffe muss nach der Reise wieder ausgeführt werden, es sei denn, sie wurde im Lande verkauft oder verschenkt. Dann muss allerdings bereits vor der Ausreise aus Deutschland eine Exportgenehmigung eingeholt werden und es muss ferner nachgewiesen werden, dass der Empfänger die Waffe angemeldet und dafür einen gültigen Waffenschein hat. Ansonsten muss die Waffe beim Zoll hinterlegt werden und kann vom Empfänger mit gültigem Waffenschein abgeholt werden.
Weiterhin ist zu beachten, dass die Waffe (Repertierer ohne Schloss) während des Flugs in einem festen Gewehrkoffer transportiert werden muss. Das Schloss sowie die Munition sollten weder im Gewehrkoffer, noch als Handgepäck in der Kabine transportiert werden, sondern zusammen mit dem "großen" Gepäck in einem festen Behältnis aufgegeben werden.
K
Kleidung Die Kleidung sollte dem warmen, gemäßigten Klima angepasst, also leicht und luftdurchlässig sein. Da es zu jeder Jahreszeit in den einzelnen Regionen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann, gehören Jacke oder warmer Pullover, feste Schuhe sowie ein Regenschutz mit in das Gepäck. Im Allgemeinen ist legere Kleidung angebracht. Für den Besuch exklusiver Hotels oder Restaurants sollten aber Jackett und Krawatte, so wie das „kleine Schwarze“ eingeplant werden (Kleiderordnung).
Klima Da Südafrika auf der südlichen Halbkugel liegt, sind die dortigen Jahreszeiten den hiesigen Breiten entgegengesetzt. Was bedeutet, dass Dezember und Januar Sommerferienmonate sind und Hochsaison. Im Mai und Juni bringt der Herbst warme Tage und kühle Nächte. Wanderer lieben den Frühling und den Herbst. Der Winter, von Juli bis September, eignet sich am besten für Wildbeobachtungen. Die Temperaturen sind dann in großen Teilen des Landes niedrig. In den Drakensbergen kann es schneien, in der Kapregion ist mit Regen zu rechnen.
Kultur Südafrikas Kultur ist so vielfältig wie die Menschen und das Land selbst. Die unterschiedlichsten Einflüsse haben sich hier zu einem unverwechselbar exotischen Gemisch vereint. Je nachdem in welcher Region man sich befindet dominieren das Afrikanische, oder aber der indische, holländische, englische oder französische Einfluss. Doch ganz gleich wo, der kosmopolitische Trend ist unverkennbar.
M
Mehrwertsteuer Die Mehrwertsteuer (VAT) von gegenwärtig 14% ist im Preis der meisten Waren und Dienstleistungen enthalten. Ab einem Warenwert von 250 Rand bekommen ausländische Besucher die VAT zurückerstattet. Diese Rückzahlung kann bei der Ausreise am Flughafen, in verschiedenen Häfen oder bei Zollämtern beantragt werden. Dazu müssen die Originalrechnung, ein ausgefülltes Antragsformular und der Reisepass sowie die entsprechenden Waren vorgelegt werden. Weitere Informationen sind an den internationalen Flughäfen Johannesburg, Durban und Kapstadt erhältlich.
Medizinische Versorgung
Das südafrikanische Gesundheitswesen ist gut ausgebaut. Ärztliche Hilfe ist meistens nicht zu weit entfernt und selbst kleinere Städte verfügen über Krankenhäuser. Arztrechnungen müssen sofort beglichen werden. Daher ist es wichtig eine Auslandskrankenversicherung vor Antritt der Reise abzuschließen. Das Lowveld (Krüger Nationalpark), die nördlichen Küstengebiete KwaZulu-Natal (im Umkreis der Naturparks Hluhluwe-Umfolozi und Greater St. Lucia) sowie das Northern Cape (Kgalagadi Transfrontier Park und Augrabies Falls National Park) sind Malariagebiete. Eine Prophylaxe ist hier dringend notwendig. Medikamente hierfür sind in allen südafrikanischen Apotheken erhältlich. Diese müssen bereits eine Woche vor Anreise und noch bis zu 3 Wochen nach Rückkehr aus einem Malariagebiet eingenommen werden. Als Vorsichtsmassnahme sollte man auf alle Fälle auf Parfum und Aftershave verzichten. Körperbedeckende helle Kleidung wird empfohlen. Allerdings liegen nicht alle Nationalparks in einem Malariagebiet. Diese sind eine Alternative für Besucher, die eine Prophylaxe aus gesundheitlichen- oder auch anderen Gründen ablehnen. Ansonsten sind keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben, außer Gelbfieber, vorausgesetzt man reist aus einem Gelbfiebergebiet nach Südafrika ein.
Mobiltelefone Auf dem Gebiet der Telekommunikation ist Südafrika auf dem afrikanischen Kontinent führend. Die bestehende Infrastruktur ist allerdings teilweise lückenhaft, und außerstädtische und ländliche Gebiete sind diesbezüglich manchmal unterversorgt. Mobiltelefone können fast überall verwendet werden. Über die zurzeit gültigen Roamingverträge lassen Sie sich am besten vor Ihrer Abreise aus Deutschland von Ihrem Netzbetreiber informieren.
Mobiltelefone können an internationalen Flughäfen und auch bei verschiedenen Mobiltelefon-Verkaufsstellen gemietet werden. Gebührenfreie Mobiltelefon-Helplines stehen zur Verfügung: MTN 0800 111 0070 and Vodacom 0800 111 234.
R
Religionen Kirchen, Moscheen, Tempel und Synagogen sind in den meisten großen Städten zu finden.
S
Sicherheit Es ist sinnvoll, in Großstädten die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie in allen Metropolen der Welt. Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe; bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die Straßen; verschließen Sie immer Ihr Auto und halten Sie die Fenster geschlossen. Versuchen Sie möglichst noch im Hellen das Tagesziel zu erreichen. Treten Sie in armen Gegenden nicht als "der wohlhabende“ Tourist auf. Sie provozieren so die in oft ärmlichen Verhältnissen lebenden Menschen.
Sprachen Es gibt elf Amtssprachen, die meist gesprochene ist Zulu. Englisch wird überall im Land gesprochen in den Großstädten sprechen viele Menschen auch deutsch.
Studium Das akademische Jahr in Südafrika dauert von Februar bis November. Famulaturen & Auslandspraktika vermitteln je nach Studienfach verschiedene Bundesverbände, darunter DAAD, DFA, ZAD. Auskünfte erteilt jede deutsche Uni.
T
Tankstellen Tankstellen findet man überall entlang der National- und Landstraßen. Die meisten haben täglich 24 Stunden geöffnet. An Tankstellen kann NICHT mit Kreditkarten bezahlt werden!
Taxis In der Regel fahren örtliche Taxis nicht auf „Kundenfang“. Man muss daher die Taxivermittlung anrufen der einen Taxistand suchen (gewöhnlich im Stadtzentrum). Versichern Sie sich, dass der Taxameter bei Null eingestellt ist oder vereinbaren Sie im den Preis im Voraus.
Telefon Der größte Teil des Landes verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz, überwiegend im Selbstwählverkehr. Man kann natürlich auch das eigene Handy mitnehmen. Das D 1- und D 2- Netz funktioniert in vielen Regionen des Landes. Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 09 49, nach Österreich 09 43, in die Schweiz 09 41. Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Telefonkarten für R 10, 20, oder 50 sind bei Postämtern, an Flughäfen, aber auch in Einkaufszentren erhältlich. Nahezu alle Hotels in Südafrika sind heute auch mit Fax-Anschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.
Trinkgeld Trinkgelder sind überall in Südafrika üblich. In Restaurants sind es 10% der Gesamtrechnung; Taxifahrer bekommen 10% der Gesamtsumme und Träger R1 pro Gepäckstück. Den Rangern wird nach einer Safari ebenfalls ein Trinkgeld gezahlt.
U
Unterkünfte Die Palette der Unterkünfte reicht von einfachen Hotels, über Gästehäuser, Landhotels, Bed & Breakfast und Apartments Self-Catering Units, bis zu Luxushotels und Lodges in privaten Wildschutzgebieten. Die Durchschnittspreise pro Person pro Tag differieren zwischen 300 und 1.500 Rand.
(Link zu Villa Arcadia)
V
Verkehrsregeln Es herrscht Linksverkehr (die Autos/Mietwagen haben Rechtssteuerung). Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt auf Autobahnen (Freeways) 120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h, in Ortschaften 60 km/h, wenn keine anderen Limits angegeben sind. Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben, die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille. Die Straßen sind gut ausgeschildert. Die nummerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa gut ausgebauten Bundesstraßen hierzulande. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls nummerierten Regionalstraßen (R), auf denen das Verkehrsaufkommen meist sehr gering ist.
W
Wasser Das Leitungswasser in den wichtigen Orten und den meisten Wildschutzgebieten ist gereinigt und bedenkenlos trinkbar. Südafrika gehört zu den fünf Ländern weltweit, die das beste Trinkwasser bieten!
Z
Zeit Während der Sommerzeit ist Südafrika mit der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) zeitgleich, im Winter gehen die Uhren in Südafrika eine Stunde vor.
Zoll Alle Güter für den "persönlichen Gebrauch" sind zollfrei. Erwachsene dürfen einen Liter Spirituosen, zwei Liter Wein, 400 Zigaretten und 50 Zigarren zollfrei einführen.
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